Titel der Geschichte oder Serie: Weiße Sklaven
Fandom: Original
Teile: Die Geschichte ist in drei große Kapitel mit eigenen Überschriften unterteilt, welche wiederum in weitere kleinere Kapitel unterteilt sind, die einen eigenen Titel haben; die weiteren Kapitel nach „Weiße Sklaven“ sind: „Unfreiwillige Heimkehr“ und „Verstehn“ (nein, kein Schreibfehler von mir, aber auf einer anderen Seite habe ich den Titel „Verstehen“ gefunden). Hier geht es hauptsächlich nur um „Weiße Sklaven“, dennoch werden vor allen Dingen im Resümee auch die anderen beiden Kapitel angerissen.
Name des Verbrechers der Autorin: Montespinneratz
Warnungen: keine angegeben; einzustufen ist sie für Leser ab 18 aufgrund des Inhalts, aber weniger wegen der sexuellen Handlungen.
Homepage: http://alysander.al.funpic.de/kobold/fiction/ (von Alysander, auch wenn das auf der Seite selbst nicht deutlich wird)
Quelle: http://alysander.al.funpic.de/kobold/fiction/00000098bd031f50c/00000098bd0eead1c/index.html
Absofort ist diese Quelle tot. Alysander hat die Geschichte unter Passwortschutz gestellt. Sie kann aber auch auf anderen Seiten, wie yaoistory und annimexx gelesen werden. Viel Spaß.
Der verhunzte Anfang:
Jeffrey Chin saß an seinem schweren, Mahagonischreibtisch und blätterte in einigen Akten. Besah sich die Fotos seiner neuen Ware. Ab und zu machte er sich Notizen, legte hin und wieder eine der Akten zur Seite.
Inhaltsangabe:
Mellian Roosen ist ein Junge aus einem Waisenheim oder Kinder- und Jugendheim wie es wohl jetzt heißt. Er hat ein aufbrausendes Wesen, was jedoch erst später erzählt wird (nur in Ansätzen „gespielt“, genauer kommt das erst bei „Unfreiwillige Rückkehr“ und „Verstehn“ zur Sprache) und ist nicht der liebe nette Junge von nebenan, wie er zu 2/3 der Geschichte rüberkommt. Er ist blond, hat blaue Augen, ein hübsches Gesicht, eine schlanke Gestalt, ist unberührt (sprich Jungfrau) und wird von einer Party entführt, an der er, gerade 16 geworden, teilnehmen durfte. Der Mann, der ihn entführt hat, ist der Sklaven- und Menschenhändler Chin. Dieser verkauft Mellian an einen Araber, der diesen wiederum als Geburtstagsgeschenk für seinen schwulen Sohn ausgesucht hat.
Es gibt keine Inhaltsangabe auf der Seite über diese Geschichte, die von der Autorin oder von der Betreiberin/ dem Betreiber stammen.
Gutes:
Es hat offenbar eine Beta-Lesung gegeben. Von konsequent und durchgängig bestehenden Fehlern abgesehen, lässt sich nämlich diese Geschichte lesen und verweigert sich nicht schon im Ansatz einer Erschließung des Inhalts. Leider! Fehler gibt es jedoch trotz allem immer noch genug. Aber irgendwie bin ich schlimmeres gewohnt, schätze ich.
Schlechtes:
Lies kommt von Lesen
Ließ kommt von Lassen
Es bedarf durchaus einer gewissen Wortschatzerfahrung. Aber mal ehrlich, fragt man sich da nicht mitunter heftig, wie zwei Leute (gehen wir davon aus, dass es einen Beta gibt) denselben Fehler machen? Wirft das ein schlechtes Licht auf die Schüler oder auf den Lehrer? Es gibt noch andere Kuriositäten, aber belassen wir es dabei.
Das zweite, worauf man verzichten könnte, ist die gesamte Geschichte. Der Inhalt, die Story ist hanebüchen. Es handelt sich darüber hinaus um eine dreiteilige Gary-Stu-Geschichte.
Die Autorin neigt zum Abkürzen der Namen. Aber die Autorin sollten dennoch dem Erzähler beibringen, dass er sich nicht in die Geschichte einzumischen und sich solche Vertraulichkeiten gefälligst zu verkneifen hat. Mel und Tobi sind nicht die Namen, die er verwenden darf. Das steht allein den Protagonisten der Geschichte selbst zu. Außer wir haben es hier mit einem Erzähler zu tun, der Teil der Geschichte ist. Was angesichts der „Unpersönlichkeit“ des Erzählers schlicht zu bezweifeln ist.
Kommentar:
Es war purer Zufall, dass ich auf diese Geschichte gestoßen bin. Im Moment startet Alysander nämlich einen Marathon um die Verlinkung seiner oder ihrer Seite zu erreichen. Alysander ist der Betreiber der Seite. Ich gehe dem gern nach und habe dieses Schätzchen gefunden.